Endlich ist sie da!
Geleitet wird der Kinderrehabereich des Institutes von Frau Kathrin Brinks (Link zur Vorstellung von mir in der Sparte Mitarbeiter).
Frau Brinks ist als Ergotherapeutin auch verantwortlich für die Betreuung des Beratungsservice. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Das neue Infomaterial von IGAP Kinderreha ist da! Die Datei finden Sie in unserem Download-Bereich.Oder bestellen Sie die Broschüren mit unserem Bestell-Formular.
Ab sofort können Sie bei uns die Broschüre "Sitzversorgungen bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen - Die beste Position ist die nächste!"
bestellen. Auf 28 Seiten bietet die Broschüre wertvolle Informationen zum Thema Sitzversorgung.
In unserem Download-Bereich finden Sie einen aktuellen Bericht von Kathrin Brinks (IGAP) aus der Zeitschrift OT.
Kinderreha ist kein Luxus, sondern eine gesellschaftliche Verpflichtung! In Deutschland werden jährlich ca. 9000 behinderte Kinder mit Hilfsmitteln versorgt. Hier sind Einsparungen bei der Hilfsmittelversorgung außerhalb jeder budgetrelevanten Größenordnung. Vielmehr spart ein gut versorgtes Kind langfristig Rehabilitations- und Pflegekosten. Frühzeitige sach- und fachgerechte Unterstützung durch die optimalen Hilfsmittel und Therapien bietet die einzige Möglichkeit, die Kinder für ein selbstbewusstes, selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu rüsten. Eine exakte Bedarfsanalyse und die gemeinschaftliche Definition individueller Versorgungsziele ist unabdingbare Voraussetzung jeder Kinderversorgung. Die spezifische eigene Behinderung und die ganz persönlichen Einschränkungen sind zu berücksichtigen. Gerade Kinder benötigen aufgrund ihres während des Wachstums extrem formbaren Körpers individuell angepasste Hilfsmittel, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Aufgrund dieser hohen Individualität ist eine enge Kooperation mit einem kompetenten, stets verfügbaren Leistungserbringer unabdingbar. Dies hat auch der Gesetzgeber in SGB 5, in § 127, Abs. 1 berücksichtigt und die Kostenträger verpflichtet, die Qualität der Hilfsmittel sowie die notwendige Beratung der Versicherten und sonstige erforderliche Dienstleistungen sicherzustellen und für eine wohnortnahe Versorgung der Versicherten zu sorgen. Beim Wiedereinsatz von Hilfsmitteln sind auch die psychologischen Aspekte eines alten und gebrauchten Hilfsmittels für die betroffenen Eltern zu beachten. Hilfsmittel sollen zur Integration beitragen und nicht eine Ausgrenzung fördern. Die optimale Hilfsmittelversorgung erfolgt immer in Absprache mit Eltern, Therapeuten und Arzt. Das verordnete Hilfsmittel kann niemals beliebig ausgetauscht werden ohne die Zielsetzung des Versorgungsplans zu berücksichtigen und die Betroffenen mit einzubeziehen. Hierzu hat die Internationale Fördergemeinschaft rehaKIND e.V. Erhebungsbögen für die Kinderreha – als Anlage zur Verordnung entwickelt. Damit ist die Dokumentation, Nachbetrachtung und -beurteilung und vor allem eine gemeinsame Zielvereinbarung von Eltern, Ärzten, Therapeuten, Leistungserbringern u.a Beteiligten gegeben. Die Sicherung der Versorgungsqualität erfordert eine eindeutige Dokumentation der Versorgungsziele und die Versorgungsplanung durch zertifizierte Reha-Berater. Nur so ist eine Optimierung der Versorgungsprozesse und die Garantie eines sinnvollen Mitteleinsatzes in der Kinderrehabilitation möglich. Entscheidend für den Erfolg der Kinder-Reha ist eine hohe Ergebnisqualität der Gesamtversorgung, d.h. Hilfsmittel mit erforderlicher Anpassung und Betreuung. Dies unterstützt die optimale Entwicklung des Kindes und die Akzeptanz der Versorgung durch die Familien. Die Mitglieder der Internationalen Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation rehaKIND e.V. und alle Tagungsteilnehmer appellieren dringend: Alle Kinderversorgungen müssen aufgrund der hohen Individualität, langfristigen Wirkung und Relevanz sorgfältig geplant und mit einer Sprache kommuniziert werden. Der Wiedereinsatz von Produkten muss maßvoll und auf Basis der therapeutischen Notwendigkeiten erfolgen. Die Herstellung und Abgabe von Kinderreha-Hilfsmitteln kann nur durch speziell zertifizierte Leistungserbringer erfolgen. Hierzu bietet sich rehaKIND e.V. als neutrale Plattform für einen verbesserten Dialog aller Beteiligten an. rehaKIND e.V. arbeitet mit allen an der Versorgung Beteiligten daran, den Prozess zur Ermittlung, Sicherstellung und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisqualität zu gestalten.
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