FAQ's zum Themenbereich Pflege

Themen: Dekubitus- und Wundversorgung

  1. Welches Hilfsmittel empfehlen Sie bei Vorliegen eines Dekubitus?

  2. Welche Skala zur Einschätzung des Dekubitusrisikos empfehlen Sie und in welchen Intervallen sollte eine Neueinschätzung erfolgen ?

  3. Sollte zur Durchblutungsförderung Franzbranntwein eingesetzt werden ?

  4. Was sollte bei Vorliegen von abgestorbenem (nekrotischem) Gewebe getan werden?

  5. Was nutzt "Eisen und Fönen" ?

  6. Der Arzt hat zur Wundreinigung H2O2 (Wasserstoffperoxid) verordnet. Bei der Wundreinigung verzieht der Klient jedoch immer schmerzverzerrt das Gesicht. Gibt es eine Alternative?

  7. Im Austausch unter KollegInnen diskutierten wir, ob bei einem Dekubitus der Verbandswechsel steril oder unsteril verbunden werden sollte.

  8. Worauf ist bei der Hautpflege zu achten ?

  9. Was sind Scherkräfte?

  10. Wie entsteht ein Dekubitus?

  11. Wo besteht der Zusammenhang zwischen Ernährung und Dekubitus?

  12. Warum sollte kein Mercurochrom verwendet werden?

  13. Sollte zur Hautpflege Melkfett angewendet werden?

  14. Zinkpaste- ein Prophylaxemittel?

  15. Was ist unter phasengerechter Wundversorgung zu verstehen?

  16. Was bieten dynamische Wechseldrucklagerungssysteme?

  17. Warum feuchte Wundtherapie?

  18. Bei einem Dekubitus ist die Durchblutung gestört. Kann die Durchblutung durch hyperämisierende Salben gefördert werden?

  19. Lokale Infektionsbekämpfung- sinnvoll oder sinnlos?

  20. Wieso schon wieder dokumentieren? Wunddokumentation- Notwendigkeit und Nutzen

1. Welches Hilfsmittel empfehlen Sie bei Vorliegen eines Dekubitus ?

Jedes Hilfsmittel sollte nach dem individuellen Nutzen für den Patienten ausgesucht werden, insofern gibt es pauschal kein "bestes" Hilfsmittel für alle Personengruppen. Hilfsmittel sollten immer nach den vorrangigen Pflege- und Therapiezielen ausgewählt werden und zudem die Eigenbewegungen des Patienten fördern. Auswahlkriterien sollten sich weiterhin an den gefährdeten Körperstellen und dem Gewicht des Patienten richten.

Abzuraten ist in diesem Zusammenhang von Lagerungsringen, die zwar die betroffene Stelle entlasten, aber den Druck auf die an den Auflageflächen des Ringes erhöhen. Bei der Auswahl der Hilfsmittel sind weitere Grunderkrankungen der betreffenden Personen zu berücksichtigen.

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2. Welche Skala zur Einschätzung des Dekubitusrisikos empfehlen Sie und in welchen Intervallen sollte eine Neueinschätzung erfolgen ?

Grundsätzlich sollte der Einsatz der Skalen auf die individuelle Personengruppe abgestimmt werden. So ist z.B. bei geriatrischen/älteren Menschen von der Anwendung der modifizierten Norton-Skala nach Bienstein abzusehen, da allein durch Vorliegen eines hohen Alters und Multimorbidität ein Großteil der Patienten als dekubitusgefährdet gilt, obwohl sie noch über ausreichende Eigenbewegungen verfügen. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass beim Einsatz solcher Skalen immer die Aufmerksamkeit auf das Risiko Dekubitus gelenkt wird und somit die Häufigkeit des Auftretens von Druckulcerationen sinkt.

Bei den Intervallen der Neueinschätzung ist die Lage ähnlich geartet. Eine Neueinschätzung sollte in individuell festgelegten Zeiträumen stattfinden, die sich an dem Patienten orientiert. Jedoch kann gesagt werden, dass bei Veränderungen der Mobilität, Aktivität und der Druckbelastung unverzüglich eine Neueinschätzung erfolgen sollte. Die Intervalle zur Druckentlastung sollten anfangs bei 2 Stunden liegen, um dann auf der Basis des Hautzustandes individuelle Lagerungszeiten zu ermitteln, d.h. es können sowohl Verlängerungen als auch Verkürzungen in den Intervallen nötig sein. Zur Nachvollziehbarkeit sollte auf dieser Basis ein schriftlicher Bewegungsplan erstellt werden.

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3. Sollte zur Durchblutungsförderung Franzbranntwein eingesetzt werden ?

Franzbranntwein und andere alkoholische Einreibungen trocknen die Haut aus und sind deswegen nicht zur Dekubitusprophylaxe geeignet. Jedoch sollte Franzbranntwein genutzt werden, wenn der Patient den Wunsch nach einer Einreibung äußert, es sollte jedoch mit einem Wasser-in-Öl-Präparat nachgecremt werden.

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4. Was sollte bei Vorliegen von abgestorbenem (nekrotischem) Gewebe getan werden?

Abgestorbenes (nekrotisches) Gewebe hemmt die Heilung des Dekubitus und fördert die Entwicklung von Entzündungen. Nekrotisches Gewebe muss entfernt werden. Bei Nekrosen gibt es drei Möglichkeiten der Entfernung:

  • Chirurgisches Entfernen wird bei ausgeprägten Nekrosen angewandt und stellt dann den schnellsten und wirkungsvollsten Weg als therapeutische Basismaßnahme dar. Beim Abtragen muss zur Schmerzbekämpfung ein lokales Anästhetikum injiziert werden.
  • Enzymatische Entfernung wird bei oberflächlichen dünnen Nekrosen angewandt. Jedoch sollte beachtet werden, dass auch das gesunde Gewebe geschädigt werden kann, je nach Auswahl der Substanz.
  • Physikalische Entfernung durch Umschläge, die mit Ringer-Lösung angefeuchtet sind. Alternativ kann auch mit adäquaten Wundauflagen eine gute Wundreinigung erzielt werden.

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5. Was nutzt "Eisen und Fönen" ?

Untersuchungen haben ergeben, dass durch Eisen und Fönen kein positiver, durchblutungsfördernder Effekt erzielt wird. Im Gegenteil: Durch das Einreiben mit Eis wird die Haut geschädigt und durch das anschließende Fönen wird sie zusätzlich ausgetrocknet. Aussagen, dass ein positiver Effekt erzielt wird, lässt sich nur auf die Druckentlastung durch das häufigere Lagern zurückführen.

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6. Der Arzt hat zur Wundreinigung H2O2 (Wasserstoffperoxid) verordnet. Bei der Wundreinigung verzieht der Klient jedoch immer schmerzverzerrt das Gesicht. Gibt es eine Alternative?

Die Wundreinigung sollte nicht mit aggressiven Substanzen durchgeführt werden. H2O2 fügt dem Patienten zusätzlich Schmerzen zu, die vermieden werden müssen. Alternativ sollte Ringerlösung angewandt werden. Die in der Ringerlösung enthaltenen Elektrolyte wie Natrium, Kalium und Kalzium tragen neben dem Effekt der Wundreinigung dazu bei, dass das Zellwachstum angeregt wird.

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7. Im Austausch unter KollegInnen diskutierten wir, ob bei einem Dekubitus der Verbandswechsel steril oder unsteril verbunden werden sollte.

Da bei einem Dekubitus die Gefahr der Infektion besteht bzw. schon eine Entzündung vorliegt, sollte der Verbandswechsel immer steril erfolgen. Durch sterilen Verbandswechsel wird eine Sekundärinfektion bzw. Einschleppung von Keimen verhindert.

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8. Worauf ist bei der Hautpflege zu achten ?

Fehlende oder übertriebene, unsachgemäße Körperhygiene kann zu einer Schädigung der Haut führen. Die Haut besitzt eine Schutzfunktion vor verschiedenen schädigenden Umwelteinflüssen und wehrt durch den Säureschutzmantel Krankheitserreger ab. Aber nur die intakte Haut kann diese Funktionen erfüllen. Jedes Waschen greift den natürlichen Säuerschutzmantel der Haut an, so dass so wenig wie möglich und so viel wie nötig gewaschen werden sollte. Bei der Verwendung von Waschzusätzen sollte auf rückfettende Bestandteile geachtet werden. Bei trockener Haut sollten Ölbadzusätze verwendet werden. Grundsätzlich sollte immer mit klarem Wasser nachgespült werden, um Reste des Waschzusatzes zu entfernen.

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9. Was sind Scherkräfte?

Unter Scherung versteht man die Verschiebung der verschiedenen Hautschichten gegeneinander. Sie ergibt sich durch Ziehen, Lagern und Umdrehen des Patienten. Dabei werden die Blutgefäße verdrillt und die Blutzirkulation unterbrochen.

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10. Wie entsteht ein Dekubitus?

Ein Dekubitus entsteht, wenn auf einen Hautbezirk längere Zeit Druck ausgeübt wird, der so hoch ist, dass der Blutfluss in den Kapillargefäßen (Haargefäßen) zum Stillstand kommt. Beim gesunden Menschen löst das Abdrücken der Gefäße und der Druckschmerz einen Reflex aus, der zu einem Positionswechsel führt, so dass eine Druckentlastung hergestellt wird und der Blutfluss wiederhergestellt wird. Bei älteren Menschen ist dieser Reflex nur noch in abgeschwächter Form vorhanden, so dass die notwendigen Bewegungen nicht ausgeführt werden. Durch das Abklemmen der venösen, ableitenden Blutgefäßen kommt es zu einer Erhöhung von sauren Stoffwechselprodukten. Der Körper reagiert mit einer Weitstellung der Gefäße, die zu einer stärkeren Durchblutung führen, die durch eine starke Hautrötung erkennbar ist. Es kommt zu einem Flüssigkeits- und Eiweißaustritt in das Gewebe, was die Entstehung von Ödemen (wässrige Einlagerungen im Gewebe) und Blasen fördert. Zusätzlich kommt es zu einer Gefäßthrombose (Blutpfropfbildung).

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11. Wo besteht der Zusammenhang zwischen Ernährung und Dekubitus?

Zur Erhaltung der Gesundheit und Verhinderung von Krankheiten sollte sich der Mensch vollwertig, ausgewogen und abwechslungsreich ernähren. Es sollten Lebensmittel aus allen sieben Lebensmittelgruppen (Milch/Milchprodukte; Fleisch/Fisch; Kohlehydrate; Gemüse; Obst; Fette; Getränke) zu sich genommen werden. Für die Wundheilung besonders wichtig ist die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Die Heilung einer Wunde schreitet nicht voran, wenn Natrium, Zink, Kalzium, Kalium, Phosphor und Chlor fehlen.

Der Grundbedarf eines Dekubitus-Patienten steigt auf eine Energiezufuhr von 30-35 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Im Gegensatz zu einem normalen Energiebedarf von 25 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Ähnlich sieht es auch bei dem Proteinbedarf aus. Gesunde Erwachsene benötigen 0,8 Gramm Proteine pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Dekubitus-Patienten haben einen Bedarf von 1,2-1,5 Gramm. Weiterhin sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit geachtet werden, um eine Austrocknung der Haut (Exsikose) zu vermeiden.

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12. Warum sollte kein Mercurochrom verwendet werden?

Das Problem bei färbenden Substanzen wie z.B. Mercurochrom ist, dass sie die entsprechenden Hautbezirke einfärben und so die Hautbeobachtung beeinträchtigen. Ferner sei darauf hingewiesen, dass Mercurochrom Quecksilber enthält, was sich langfristig auf das zentrale Nervensystem und die Leber auswirkt.

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13. Sollte zur Hautpflege Melkfett angewendet werden?

Nein, es sollten keine reinen Fettprodukte angewendet werden. Es ist häufig noch der Irrglaube vorhanden, dass Melkfett, Vaseline oder Babyöl sich positiv auf die Haut auswirken, aber sie dichten die Poren der Haut ab und somit kann keinerlei Wärme- und Flüssigkeitstransport stattfinden. Teilweise befinden sich auch unerwünschte Zusätze wie Antibiotika oder Desinfektionsmittel in den Produkten. Hinzuweisen sei auch auf die Tatsache, dass die Verwendung von Babyöl im Waschwasser keinerlei Nutzen hat, da das Öl nur an der Wasser Oberfläche schwimmt und zudem nicht in die Haut einzieht. (siehe Frage: Worauf ist bei der Hautpflege achten?

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14. Zinkpaste- ein Prophylaxemittel?

Zinkpaste ist zur Prophylaxe nicht ratsam, da sie, wie färbende Substanzen, das Hautareal für eine Hautbeobachtung optisch abdecken und somit eine Hautveränderung nicht zu beobachten ist. Zinkpaste hat auf intakter Haut jedoch keine Funktion, sie trocknet die Haut sogar aus. Ferner wird die Haut unnötig belastet, da die Entfernung sich als relativ hartnäckig zeigt und die Verwendung von lösenden Zusätzen oder enormer Reibung nötig macht.

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15. Was ist unter phasengerechter Wundversorgung zu verstehen?

Die Wundheilung lässt sich in drei Phasen unterteilen, in denen ganz spezifische zelluläre Vorgänge ablaufen. Wesentlich ist "..., dass die Zellaktivitäten der einzelnen Phasen in einem physiologischen Milieu ablaufen mit funktionierender Mikrozirkulation und adäquater Sekretion ungestört ablaufen können ...". (aus: Hartmann AG (Hrsg.): Die phasengerechte Wundbehandlung des Dekubitalulcus; 1994, S.24.) Es muss regulierend und stimulierend auf die Wundbehandlung eingewirkt werden, damit sowohl eine reduzierte, als auch überschießende Zellaktivität vermieden wir, die den Ablauf der Wundheilung stören. Dies wird erreicht, indem phasengerecht unterschiedliche Wundauflagen genutzt werden.

  1. In der Reinigungsphase wird die körpereigene Reinigung durch Absaugen von überschüssigen, keimbelasteten Wundsekret unterstützt. Dies dient der Infektionsprophylaxe und regt die physiologische Sekretion an.
  2. Durch Schaffung eines ausgeglichenen Feuchtigkeitsniveaus wird die Wunde in der Granulationsphase vor dem Austrocknen bewahrt und hält zudem Keime ab, was durch hydroaktive Verbandstoffe, wie z.B. Hydrokolloide oder Hydrogelen erreicht wird.
  3. Die Epithelisierungsphase beschleunigt die Zellwanderung und –teilung durch Erhalt eines feuchten Wundmilieus und Verhinderung vorzeitiger Schorfbildung. Gute Ergebnisse erzielt man mit Hydrogelen.

Zu beachten ist auch, dass der Verband nicht mit der Wunde verklebt, um die neugebildete Haut beim Wechsel nicht zu verletzen. Welche Verbandsstoffe in den einzelnen Phasen verwendet werden sollten, hängt von dem Zustand der Wunde ab und sollte vom Arzt individuell ausgewählt und verschrieben werden.

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16. Was bieten dynamische Wechseldrucklagerungssysteme?

Dynamische Wechseldrucksysteme können unterteilt werden in kleinzellige und großzellige Systeme. Von den kleinzelligen Systemen sollte abgeraten werden, da die Druckverteilungswerte mangelhaft sind. Großzellige Systeme werden in der Praxis relativ häufig eingesetzt und sind auch aufgrund ihrer Druckverteilungswerte empfehlenswert. Probleme ergeben sich dadurch, dass sie häufig nicht in Standardbetten integriert werden können und dementsprechend nur in Kombination mit einem Bettgestell verkauft werden, was eine teure Angelegenheit darstellt. Ferner ist bei beiden Systemen das Be- und Entlüften der Luftkammern mit Geräuschen verbunden, die den Schlaf des Patienten stören können. Bei Wechseldrucksystemen beklagen sich vor allem Schlaganfall-Patienten über Störungen des Körperbildes und –empfinden. Ähnliches ist auch bei dementen und desorientierten Patienten zu beachten.

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17. Warum feuchte Wundtherapie ?

Durch die Versorgung der Wunde mittels feuchter Verbandstoffe, wie z.B. Hydrokolloidverbände wird das Zellwachstum durch ein positives Mikroklima angeregt und es wird ein Absterben von Zellen durch Austrocknen verhindert. Beachten sollte man immer, dass das Verbandsmaterial nicht mit der Haut verklebt und es dadurch zu einer neuen Verletzung der neugebildeten Haut kommt.

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18. Bei einem Dekubitus ist die Durchblutung gestört. Kann die Durchblutung durch hyperämisierende Salben gefördert werden?

Durchblutungsfördernde Salben, wie z.B. ABC, Finalgon oder Forapin sind zur Durchblutungsförderung ungeeignet und es kommt häufig zu allergischen Reaktionen, deswegen ist dringend von dem Gebrauch von hyperämisierenden Salben abzuraten, da sie nicht geeignet sind.

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19. Lokale Infektionsbekämpfung- sinnvoll oder sinnlos?

Lokaler Antibiotikaeinsatz wird sehr kontrovers diskutiert. Vor allem der Einsatz von antibiotikahaltigen Salben sollte zurückhaltend erfolgen. Neben den negativen Auswirkungen auf die Wundheilung besteht häufig schon eine teilweise oder völlige Resistenz gegen die meisten lokal anzuwendenden Antibiotika. Ferner dringen die lokalen Salben nicht bis in die tiefen Gewebeschichten vor, so dass einem oral verabreichtem Antibiotikum der Vorzug gegeben werden sollte. Nach einem Abstrich zur Ermittlung der Keime, sollte ein spezifisches Antibiotikum verschrieben werden, um die Infektion wirkungsvoller bekämpfen zu können, als mit einem Breitbandantibiotikum.

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20. Wieso schon wieder dokumentieren? 
Wunddokumentation- Notwendigkeit und Nutzen

Eine Wunddokumentation ist nicht nur aus rechtlichen Gründen unerlässlich, sondern auch aus Pflegerisch-Medizinischen. Die Wunddokumentation dient der Therapieplanung und –kontrolle, die individuell für jeden Patienten zu planen und zu dokumentieren ist. Wie sollten positive Ergebnisse oder Verschlimmerungen festgestellt werden, wenn nicht klar ist, wie die Wunde anfangs ausgesehen hat. Es wird ferner gewährleistet, dass alle an der Versorgung beteiligten Personen nach einem System handeln und nicht gegensätzliche Maßnahmen zu verschiedenen Zeiten ergriffen werden. Weiterhin wird mit der Wunddokumentation eine haftungsrechtlichen Absicherung der Beteiligten erreicht. Zu empfehlen ist ein einheitliches Beurteilungsschema.

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Die FAQ’s wurden vom IGAP Pflege-Team unter Zuhilfenahme folgender Literatur bearbeitet:
  • Bienstein, Christel et al. (Hrsg.):
    Dekubitus- Die Herausforderung für Pflegende; 1997.
  • Deutsches Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (Hrsg.):
    Expertenstandard- Dekubitusprophylaxe in der Pflege; 2000.
  • Füsgen Ingrid; Füsgen, Ingo:
    Chronische Wunden; Quintessenz-Verlag 1996.
  • Hartmann AG (Hrsg.):
    Die phasengerechte Wundbehandlung des Dekubitalulcus; 1994.
  • Hartmann AG (Hrsg.):
    Kompendium- Wunde und Wundbehandlung; 1998.
  • IGAP e.V.:
    Dekubitus - Ein drückendes Problem, 6.Auflage; 2000.
  • Woltemade, Natascha:
    Der vergessene Ansatz zur Prophylaxe und Therapie von Druckgeschüren-Bewegung; Diplomarbeit 1998.