Frau A.*, 77 Jahre, befindet sich im Stadium I der Demenz und lebt seit drei Monaten in einer stationären Pflegeeinrichtung. Bis zu ihrem Umzug lebte sie allein und führte ihren eigenen Haushalt, was für sie augenscheinlich Frau A. ist ein sehr kommunikativer Mensch und unterhält sich gerne mit den anderen Bewohnern und den Pflegekräften.
Sie ist auch ein sehr misstrauischer Mensch. Auf Situationen oder Handlungen ihres Gegenüber, die sie nicht
versteht, reagiert sie ungehalten, was oft verbale Ausfälligkeiten zur Folge hat. Durch den oft nur kurzen und unterbrochenen Nachtschlaf fehlt ihr die Erholung, was sich auf ihre Tagesform auswirkt.
Frau A. zeigt sich zunehmend unausgeglichen und misstrauisch gegenüber den Mitbewohnern
sowie den Pflegekräften. Die betreuenden Pflegekräfte wollen bei Frau A. ThevoVital einsetzen, um ihren Nachtschlaf
zu verbessern und ihre nächtliche Unruhe und damit das Umherwandern etwas zu minimieren.
Zwei Wochen nach Einsatz von ThevoVital hat Frau A. ihre nächtlichen Wanderungen komplett eingestellt.
Am Tag ist sie weiterhin viel im Wohnbereich unterwegs. Sie will weiterhin häufig nach Hause gehen, was die Pflegenden
als unproblematisch erachten. Man begleitet sie einige Meter und kann sie durch Ablenkung und Unterhaltung
zur Umkehr bewegen. Die nächtlichen Irritationen durch Begegnungen in fremden Zimmern fallen weg. Damit reduzieren sich auch Situationen,
in denen ihr ihre eigenen Defizite bewusst werden oder sie Betrug vermuten muss.
Ute Geitmann Bremervörde, den 08.10.2009 *der Name ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt, dem Institut aber bekannt
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