Frau C.* ist 86 Jahre alt. Sie leidet an einer Demenz Stufe II und lebt seit 3 Jahren in einer stationären Pflegeeinrichtung. Bei Frau C. liegt eine deutlich eingeschränkte Alltagskompetenz vor. Sie ist mit Rollator mobil und damit viel in
ihrem Wohnbereich unterwegs. Sie sucht die Gesellschaft der anderen Bewohner. Wenn sie Missstimmung oder Streit
wahrnimmt, ist sie leicht zu verunsichern und ängstlich, weil sie die Ursache dafür schnell auf sich bezieht. Solche
Situationen beunruhigen sie und machen sie unglücklich. Frau C. schläft sehr schlecht ein. Für regelmäßige Toilettengänge steht sie nachts häufig auf und schläft dann wieder schlecht oder gar nicht ein. Dann wird sie unruhig und wandert ruhelos durch den Wohnbereich. Zunächst wird versucht, ihr mit Medikamenten zu helfen. Diese helfen zwar beim ersten Einschlafen, nach ihren
Toilettengängen schläft sie dann wieder nur schwer oder gar nicht ein. Am Tag zeigt sie sich deutlich antriebsärmer
als vor der Medikamentengabe. Die Medikamente werden wieder abgesetzt.
Die betreuenden Pflegekräfte testen bei ihr ThevoVital mit dem Ziel, das Einschlafen zu erleichtern und ihr so mehr
Schlaf zu ermöglichen. Man erwartet, dass sich das nächtliche Wandern reduziert.
Zwei Wochen nach Einsatz von ThevoVital hat Frau C. das nächtliche Wandern eingestellt.
Ute Geitmann Bremervörde, den 08.10.2009 *der Name ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt, dem Institut aber bekannt
|