Herr B. ist Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung und befindet sich im Stadium II der Demenz. Herr B. ist sehr unruhig, schläft schlecht und läuft Tag und Nacht viel herum. Er zeigt sich oft unausgeglichen, ist gereizt und ungeduldig gegenüber seinen Mitbewohnern und den Pflegekräften. Er tut seinen Unmut durch Schreien kund. Seit einiger Zeit hat Herr B. Halluzinationen, für die eine Bedarfsmedikation angesetzt ist. ThevoVital soll bei ihm getestet werden, weil man sich eine Verbesserung seiner Schlafqualität und dadurch eine verbesserte Tagesform und größere Ausgeglichenheit erhofft. Deutlich bemerkbar ist, dass Herr B. ruhiger und umgänglicher auf seine Umwelt reagiert. Seine Unruhe und Unausgeglichenheit hat sich deutlich reduziert. Die lauten Unmutsäußerungen sind weniger geworden. Die Halluzinationen sind etwas zurückgegangen, so dass der Bedarf der hierfür angesetzten Medikamente rückläufig ist. Ob dies an der Entwicklung seiner Erkrankung liegt oder an der Verbesserung seiner Gesamtverfassung, ist nicht sicher zu beurteilen. Deutlich ist jedoch, dass der verbesserte Schlaf seine Ausgeglichenheit gefördert hat und seine Unruhe und damit sein Stress deutlich reduziert sind.
Ute Geitmann Bremervörde, den 18.09.2009 *der Name ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt, dem Institut aber bekannt
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