Herr G. ist Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung und befindet sich im Stadium II der Demenz. Herr G. ist ein ruhiger und ausgeglichener Mitbewohner, zeigt jedoch häufig eine nächtliche Unruhe und macht in diesem Zusammenhang nächtliche „Kontrollgänge“ („…er überprüft, ob noch alle da sind…“) über seinen Wohnbereich. Wenn etwas seinen Unmut erregt oder ihn beunruhigt, sind diese nächtlichen Wanderungen manchmal mit Störungen für seine Mitbewohner verbunden. Man erhofft sich für Herrn G. eine Verbesserung des Nachtschlafes und eine Reduktion seiner nächtlichen Wanderung. Durch eine bessere Erholung in der Nacht erwartet man eine bessere Tagesform. Nach weiteren drei Wochen fallen die nächtlichen Wanderungen komplett weg. Herr G. steht in der Nacht für den Gang zur Toilette auf und legt sich anschließend wieder hin. Ute Geitmann Bremervörde, den 18.09.2009 *der Name ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt, dem Institut aber bekannt
|